Cover: Noch fünf Tage
Helena Falke
Noch fünf Tage
- Thriller | Eine Frau sucht ihren Mörder
ISBN: 978-3-518-78579-9
303 Seiten | € 16.99
E-Book
Erscheinungsdatum:
21.04.2026
Sonstiges
Helena Falke

Noch fünf Tage

Thriller | Eine Frau sucht ihren Mörder

2.00/5.00 bei 1 Reviews

Fünf Tage bis zum Tod – und nur eine Chance, die Wahrheit zu finden.


In der Silvesternacht im Davoser Familiensitz der milliardenschweren Harmans wird aus dem Festmahl ein Albtraum: Ein Giftanschlag tötet das Ehepaar und seine Kinder. Spitzenköchin Lis Castrop, die das Dinner zubereitet hatte, ist die einzige Zeugin - und sie ist gleichzeitig eines der Opfer: noch am Leben, aber vergiftet.


Fünf Tage bleiben ihr, um den Mord aufzuklären.


Der Countdown läuft und enthüllt immer deutlicher: War Lis nur Kollateralschaden eines mörderischen Plans – oder ist sie tiefer in die Intrigen der Superreichen verstrickt, als sie ahnt?


Verlag:
Suhrkamp

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Veröffentlichung: 21.04.2026
Seiten 303
Art des Mediums E-Book
Preis DE EUR 16.99
Preis AT EUR 16.99
Auflage 1. Auflage
ISBN-13 978-3-518-78579-9
EAN/ISBN

Über den Autor

Helena Falke ist das Pseudonym einer mehrfach ausgezeichneten deutschsprachigen Autorin. Sie hat Literatur studiert, danach war sie in der Medienbranche tätig. Mit ihrer Familie lebt sie in der Nähe des Dreiländerecks, an dem Frankreich, Deutschland und die Schweiz zusammentreffen.

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1 Kommentar zu diesem Buch

2/5 13.07.2026 - 20:01 Uhr

Hat mich enttäuscht

Die Nobelköchin Liselotte Castrop arbeitet bereits seit einigen Jahren für die Milliardärsfamilie Harman, als das Silvesterdinner tödlich endet. Während die vier Familienmitglieder sofort sterben, geben die Ärzte der Köchin noch fünf Tage, in denen sie versucht, dahinter zu kommen, wer das Essen vergiftet hat.

Der Plot klingt originell, ein Opfer, das selbst in Sachen seines eigenen Todes ermittelt, und ich versprach mir spannende Lesestunden. Leider habe ich diese nicht bekommen. Liselotte, von den meisten Lis genannt, ermittelt vom Krankenbett aus, was bedeutet, dass sie in ihren Erinnerungen nach Anhaltspunkten sucht, die jemanden dazu motiviert haben könnten, die Tat zu begehen. Dabei findet sie auch einige mögliche Täter:innen, die sich dann aber nach und nach als unschuldig herausstellen.

Mit Spannung kann der Roman also schon einmal nicht dienen, im Gegenteil, ich empfand ihn, trotz des Zeitdrucks, unter dem Lis steht, als eher langatmig und teilweise sogar langweilig. Was ich dagegen interessant fand, waren die kulinarischen Details. Lis kocht in ihren Erinnerungen sehr viel, und sogar im Krankenhaus kann sie ihr entsprechendes Wissen einbringen. Neben Essen ist, aus gegebenem Anlass, auch der Tod ein Thema, über das viel gesprochen wird, was nachdenklich machen kann.

Womit der Roman leider auch nicht dienen kann, sind Charaktere mit Tiefgang oder wenigsten einer Protagonistin, mit der ich mitfühlen kann, die mir nahe kommt. Obwohl die Autorin Lis selbst in Ich-Form erzählen lässt, blieb diese mir bis zum Schluss ziemlich egal, und das ist wahrscheinlich das schlimmste, was man über ein:en Protagonist:in sagen kann. In Lis‘ Fall drängte zwar die Zeit, es werden Stunden und Tage gezählt, ich kann aber nicht sagen, dass das die Sache spannender machte, zumal Lis selbst wenig Emotionen aufbringt.

Und schließlich die Auflösung, auch sie eher eine Enttäuschung, denn hier ist eher Zufall im Spiel als Lis‘ Ermittlungsarbeit.

Leider hat der Roman meine Erwartungen nicht erfüllen können, lediglich die kulinarischen Momente konnten mich erreichen. Die Protagonistin kam mir nicht nahe und so konnte ich auch nicht mit ihr mitfühlen, außerdem empfand ich den Roman nicht spannend, sondern eher langatmig. Von mir gibt es hier leider keine Empfehlung.

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