Cover: Mikrogramme
Robert Walser
Mikrogramme
ISBN: 978-3-518-22467-0
216 Seiten | € 28.00
Buch [Gebundenes Buch]
Dieses Buch gehört zur Reihe Bibliothek Suhrkamp und enthÀlt ca. 141 Folgen.
Erscheinungsdatum:
14.11.2011
Autobiographie
Robert Walser

Mikrogramme

4.6/5.00 bei 3 Reviews - aus dem Web

Robert Walser hat bekanntlich zwischen 1925 und 1933 auf mehr als 500 BlĂ€ttern in seiner jahrzehntelang als unentzifferbar geltenden Schrift Prosatexte, Gedichte, Dramolette notiert. FĂŒr seine Mikrogramme benutzte er sogenannte KunstdruckblĂ€tter, einen Kalender sowie alltĂ€gliche Papiere, die ihm in die psychiatrische Klinik Waldau zugesandt wurden.
In jahrelanger Arbeit haben zunĂ€chst Jochen Greven, dann Bernhard Echte und Werner Morlang , die Texte entziffert und ediert. In ihnen versucht Walser, in allem Wechsel von Erlebnissen und Stimmungen »sich selbst willkommen zu heißen« oder, wie er an anderer Stelle sagt, »Unentweihtheiten« an sich zu entdecken.
In diesem Band werden circa 15 Mikrogramme in der OriginalgrĂ¶ĂŸe und -farbe wiedergegeben. Auf die Abbildung folgt jeweils die Transkription.

Verlag:
Suhrkamp
Veröffentlichung: 14.11.2011
Höhe/Breite/Gewicht H 22 cm / B 14 cm / 478 g
Seiten 216
Art des Mediums Buch [Gebundenes Buch]
Preis DE EUR 28.00
Preis AT EUR 28.80
Auflage 2. Auflage
Reihe Bibliothek Suhrkamp 1467
ISBN-13 978-3-518-22467-0
ISBN-10 3518224670
EAN/ISBN

Über den Autor

Robert Walser wurde am 15. April 1878 in Biel geboren. Er starb am 25. Dezember 1956 auf einem Spaziergang im Schnee. Heute ist Walser durch seine Romane, seine feuilletonistische Prosa, seine Gedichte und seine Dramolette als einer der bedeutendsten Autoren des 20. Jahrhunderts anerkannt. Nach seiner Schulzeit absolvierte er eine Banklehre und arbeitete als Commis in verschiedenen Banken und Versicherungen in ZĂŒrich. Seine ersten Gedichte, die 1898 erschienen, ließen ihn rasch zu einem Geheimtip werden und verschafften ihm den Zugang zu literarischen Kreisen. Nach Erscheinen seines ersten Buches Fritz Kochers AufsĂ€tze folgte er 1905 seinem Bruder Karl nach Berlin, der dort als Maler und BĂŒhnenbildner den Durchbruch erzielt hatte. In rascher Folge publizierte Walser nun seine drei Romane Geschwister Tanner (1907), Der GehĂŒlfe (1908) und Jakob von Gunten (1909). Infolge einer psychischen Krise geriet Walser Anfang 1929 gegen seinen Willen in die Psychiatrie, deren Rahmen er nie mehr verlassen konnte. 1933 von der Berner Klinik Waldau nach Herisau verlegt, gab er das Schreiben vollstĂ€ndig auf und lebte dort noch 24 Jahre als vergessener anonymer Patient. Sein Werk erscheint seit 1978 im Suhrkamp Verlag, seit 2018 auch in der neuen kommentierten Berner Ausgabe.

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