Die stummen Turteltauben von Sylt
Oma Käthe und ihr Lebensgefährte Hinnerk hören Sirenen und ahnen, dass etwas Schreckliches geschehen ist. Am Strand von Sylt werden zwei Leichname entdeckt. Die Kriminalpolizei erkennt schnell, dass es sich um Selbstmord handelt, doch Käthe und Hinnerk sind skeptisch. Auch weil die Freundin der Verstorbenen an einem Suizid zweifelt und vermutet, dass Dagmars Mörder über eine Dating-App in Kontakt gekommen ist. Oma Käthe ist sofort entschlossen, sich anzumelden. Werden sie die Wahrheit herausfinden?
Dies ist bereits der dritte Küstenkrimi mit Oma Käthe und Hinnerk, und auch diesmal sorgt die Geschichte von Beginn an für beste Unterhaltung. Der Einstieg ist herrlich humorvoll.
Als zwei Personen unter mysteriösen Umständen ihr Leben verlieren, bleibt Käthe und Hinnerk nichts anderes übrig, als eigenständig zu ermitteln. Dies bringt Hinnerks Sohn, der offiziell in dem Fall tätig ist, in Rage, denn er möchte die beiden Hobbydetektive lieber aus seinem Fall heraushalten. Doch Käthe lässt sich nicht aufhalten.
Besonders lustig sind die Szenen, in denen Käthe ihre Erlebnisse mit einer Dating-App schildert. Außerdem gibt es viele Verdächtige, und lange bleibt unklar, wer wirklich einen Grund für den Tod der beiden Opfer haben könnte, was die Handlung durchweg spannend hält.
Privat hat Käthe ebenfalls genug Herausforderungen, da Hinnerks Schwester im gleichen Haus lebt und oft für Konflikte sorgt.
Fazit: Es ist wieder ein sehr humorvoller Küstenkrimi mit außergewöhnlichen Charakteren und unkonventionellen Methoden zur Lösung des Falls. Die Mischung aus Spannung und witzigen Dialogen macht das Buch zu einem angenehmen Lesevergnügen.
Von mir gibt es eine Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐
Helgas Bücherparadies
Bloggerin bei LeseHitsHelgas Bücherparadies
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Die stummen Turteltauben von Sylt
Oma Käthe genießt mit ihrem Lebensgefährten Hinnerk den zweiten Frühling auf Sylt, als ein frischverliebtes älteres Pärchen tot gefunden wird. Ertrunken! Für die Kripo ist der Fall schnell geklärt: gemeinsamer Freitod in den Fluten der Nordsee, statt glückliches Schweben auf rosaroten Wolken.
Eine Freundin der Toten wendet sich an Käthe, weil sie nicht an einen Suizid glaubt. Sie vermutet, dass der Mörder im Umfeld einer Dating-App zu finden ist, da ihre »Dating-Dagmar« häufig »Matches« mit dubiosen Männern hatte. Könnten also bei einem eifersüchtigen Single die Sicherungen durchgebrannt sein, weil das Opfer ihn abblitzen ließ?
Käthe fackelt nicht lange: Sie meldet sich ebenfalls in der App an und trifft wildfremde Herren aus der Onlinewelt – natürlich aus rein ermittlungstaktischen Gründen und um ihrer unfreiwilligen Senioren-WG mit Ellen zu entfliehen. Hinnerks Schwester ist nämlich frisch verknallt und nervt mit schnulzigen Liebesballaden. Davon bekommt Käthe keine Dating-Lust, sondern nur Schwägerinnen-Frust.
Oma Käthe ermittelt
Dieses Buch gehört zu der Reihe
»Oma Käthe ermittelt« und umfasst derzeit etwa drei Bände.