5. Nur ein Augenblick – Wie hat dir die Geschichte gefallen?
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Thema: 5. Nur ein Augenblick – Wie hat dir die Geschichte gefallen?
Ja, das ist nun so eine Geschichte. Man kann es sich durchaus vorstellen so etwas als Ursache für diese Handlung als denkbar hinzunehmen. Leider sind es meist andere Ursachen. Was nicht heißen soll das Smith im Recht gewesen wäre. Die Idee die Shortstory als Geständnis anzulegen ist gut gelungen. Obwohl ich am Ende etwas Probleme hatte die Personen (Smith und Bland) richtig zuzuordnen. Aber das liegt am Alter ,-)
Das mit der Zuordnung ging mir tatsächlich auch so. Weil sein Name vorher nicht so präsent war.
Ich dachte auch zwischendurch, dass er sich vielleicht selbst vor den Zug werden würde... Bis dann der Ex-Chef kam...
Ich finde die direkte Ansprache an den Lesenden super. Ich bin generell ein großer Fan vom Durchbrechen der "3. Wand". Im zweiten Teil der Geschichte (also ab der Kündigung) hätte gerne mehr davon haben können.
- Wo enden die Anführungszeichen von Satz 1? Auf S. 87 vermute ich. Aber dann gilt für diesen Bereich: Wenn er eine andere Person zitiert, schreibst du nur einfache Anführungszeichen, keine doppelten. Weil es ja noch innerhalb der wörtlichen Rede ist.
- S. 80: Ich weiss nicht genau warum, aber ich stolpere über den Satz "Normalerweise kann ich keinem Lebenwesen etwas antun."
Vielleicht, weil man danach ein "Aber" oder "Jedoch" erwartet? Ich denke, das "Normalerweise" bringt mit sich, dass danach der Fall außerhalb der Norm geschildert wird. Und "antun" passt für mich nicht zum restlichen Sprachniveau. Klingt eher ein bisschen "flapsig" an der Stelle (ohne es negativ zu meinen, nur eine Beobachtung).
- S. 81: Umbruch vor "Heute ist vieles anders." Und 16 würde ich als Zahlwort schreiben oder 16 Jahre alt.
- S. 83: Die Sache mit der Topfpflanze: Dadurch, dass du zwischendurch von dem Foto schreibst, ist man irritiert von dem Satz, der danach kommt und sich auf die Topfpflanze bezieht. Vielleicht kannst du Foto und Topfpflanze in der Aufzählung tauschen.
- generell: auch hier würde ich bei neuen Gedanken oder Aktionen einen Umbruch setzen.
- S. 87: Erzählerwechsel finde ich gut und stimmig. Aber hier braucht es unbedingt einen neuen Absatz. Es ist Perspektivwechsel und Zeitsprung.
Danke für eure Rückmeldungen! Gut zu wissen, dass ihr beide am Ende bei der Zuordnung der Personen gestolpert seid. Das sollte ich etwas deutlicher machen.
- Ja, die wörtliche Rede endet auf S. 87. Stimmt, bei den Zitaten innerhalb der wörtlichen Rede hätte ich die inneren Anführungszeichen verwenden müssen. Kursiv wäre als Stilmittel auch eine Möglichkeit.
- S. 80: "Normalerweise kann ich keinem Lebewesen etwas antun." Genau, so war es gemeint: Er tut normalerweise niemandem etwas an, und gerade dieser Bruch am Ende sollte sich auch sprachlich ankündigen. Ich verstehe aber total, dass man bei „Normalerweise …“ direkt ein „Aber/Jedoch“ erwartet.
