Fazit
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Thema: Fazit
Zum Abschluss der Leserunde würde mich euer Gesamteindruck interessieren.
Wer Band 1 kennt, kann gern auch ein paar Worte zum Vergleich sagen.
Ich habe das Buch gestern bekommen und heute in einem Zug durchgelesen, was sicher für die Story spricht. Die Cockpitszenen fand ich sehr gelungen, die schwierigen Anflüge und das Navigieren durch Turbulenzen lassen sich gut nachvollzuiehen. Diese realistische Atmosphäre ist auch die große Stärke des Buches. Die unterschiedlichen Charaktere sind gut herausgearbeitet. Die Dialoge sind etwas knapp - in der Realität redet man oft auch über Dinge, die nichts mit der aktuellen Situation zu tun haben. Damit käme man den Protagonisten noch etwas näher. Die Ereignisse sind spannend geschildert, zumal die Erwartung auf eine bevorstehende Katastrophe gut aufgebaut wird. Auf der Insel flaut die Spannung ein wenig ab., vielleicht hätte man noch einen Twist einbauen können, der die Protagonisten erneut in unmittelbare Gefahlr bringt. Beim Lesen sind mir nur ganz wenige Unstimmigkeiten aufgefallen: Auf S. 67 werden sie im Flug von einer schwarzen Nebelwand eingeholt - realistisch wäre wohl eher das Hineinfliegen. Auf S. 123 wäre der Temperaturverlauf eher steigend, nicht fallend.
Alles in allem ein gelungenes Buch, das ruhig hätte etwas länger sein können. Von mir 4-5 Sterne.
Vielen Dank für euer Feedback!
Ich habe meine Rezension jetzt auch eingestellt. Ein bisschen spät, sorry, aber nicht vergessen
Am gelungensten finde ich die Notlandung. Sehr spannend. Außerdem die Darstellung von Mae (ich bin inzwischen überzeugt, sie ist autistisch), die sehr realistisch und detailgetreu ist und außerdem die Dynamik zwischen ihr und Jules.
Und ich freue mich auf den dritten Band, auf den es ganz hinten ja schon einen Ausblick gibt.
Sorry für den zweiten Beitrag, aber ich wollte noch was zum Vergleich mit Band 1 sagen und man kann hier nicht editieren.
Die Figuren sind besser ausgearbeitet. Mae wirkt noch etwas spezieller und geradliniger und auch Jules hat mehr Charakter. Moira spricht in diesem Band mit schottischem Akzent, was sie irgendwie "uriger" macht.
Der Plot basiert hier mehr auf der Art des "kosmischen" Horrors, die Angst vor dem Unbekannten. Bei Band 1 war es eher die technisch-mysteriöse Richtung.
