Cover: Ausstiegsberatung fĂŒr Rechtsextremist*innen
Stefan Tepper
Ausstiegsberatung fĂŒr Rechtsextremist*innen
- PĂ€dagogische AnsĂ€tze – Programme – Akteure
ISBN: 978-3-734-41716-0
224 Seiten | € 32.00
Buch [Taschenbuch]
Dieses Buch gehört zur Reihe Politik und Bildung und enthÀlt ca. 11 Folgen.
Erscheinungsdatum:
03.03.2025
Politik
Stefan Tepper

Ausstiegsberatung fĂŒr Rechtsextremist*innen

PĂ€dagogische AnsĂ€tze – Programme – Akteure


Was ist Ausstiegsberatung und wie arbeiten Ausstiegsberater*innen? Ausstiegsberatung ist ein Arbeitsfeld, das sich seit Anfang des Jahrtausends aus der Praxis heraus entwickelt hat. FachkrĂ€fte mit verschiedenen beruflichen HintergrĂŒnden haben im Beratungsalltag Methoden entwickelt und angepasst, um Menschen beim Ausstieg aus rechtsextremen Kontexten Hilfestellung zu geben bzw. sie zu begleiten. Erstmalig schreiben behördliche und zivilgesellschaftliche Ausstiegsberater*innen gemeinsam darĂŒber, was Ausstiegsberatung aus ihrer Sicht auszeichnet, was sie besonders macht und welches die Herausforderungen sind, vor die sie gestellt werden. Sie zeichnen nicht nur ein vielschichtiges Bild dieses anspruchsvollen und innovativen Arbeitsfeldes, sondern geben auch wertvolle Hilfe fĂŒr die eigene pĂ€dagogische Praxis.

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Postleitzahl
Veröffentlichung: 03.03.2025
Höhe/Breite/Gewicht H 21 cm / B 14,8 cm / 292 g
Seiten 224
Art des Mediums Buch [Taschenbuch]
Preis DE EUR 32.00
Preis AT EUR 32.90
Reihe Politik und Bildung
ISBN-13 978-3-734-41716-0
ISBN-10 3734417163
EAN/ISBN

Über den Autor

Laura Adrian, B. A. Politikwissenschaften und Philosophie, ist seit 2017 Mitarbeiterin von ‚KAST e. V.‘ sowie Leiterin des Projekts Kick-Off, Deradikalisierung und PrĂ€vention in Strafvollzug und BewĂ€hrungshilfe. Außerdem ist sie Mediatorin in Strafsachen im Bereich TĂ€ter-Opfer-Ausgleich im Bereich Jugend tĂ€tig.

David Angelovski ist Justizsozialarbeiter bei der ‚AussteigerhilfeRechts‘, die Menschen seit 2001 beim Ausstieg aus rechtsextremen BezĂŒgen unterstĂŒtzt. Die ‚AussteigerhilfeRechts‘ ist deutschlandweit als einziges Programm direkt bei der Justiz angesiedelt.

Marius Bause arbeitet seit 2023 als Berater bei der zivilgesellschaftlichen Ausstiegs- und Distanzierungsberatung ‚NinA NRW‘. Er studierte Soziale Arbeit und Psychosoziale Beratung in Sozialer Arbeit.

Kati Behrens hat PĂ€dagogik, Gender Studies und RehabilitationspĂ€dagogik studiert. Sie ist seit 2021 Ausstiegsberaterin bei ‚Distance – Ausstieg Rechts‘ und beschĂ€ftigt sich schwerpunktmĂ€ĂŸig mit extrem rechten Frauen in der Ausstiegsarbeit.

Johanna Bode ist Justizsozialarbeiterin bei der ‚AussteigerhilfeRechts‘, die Menschen seit 2001 beim Ausstieg aus rechtsextremen BezĂŒgen unterstĂŒtzt. Die ‚AussteigerhilfeRechts‘ ist deutschlandweit als einziges Programm direkt bei der Justiz angesiedelt.

Team der GeschĂ€ftsstelle und dem Vorstand der Bundesarbeitsgemeinschaft ‚Ausstieg zum Einstieg‘ e. V. . Es handelt sich dabei um ein multiprofessionelles Team, das neben Kenntnissen und AbschlĂŒssen aus Politikwissenschaft, Sozial- und Geisteswissenschaften, der Sozialen Arbeit und PĂ€dagogik auch ĂŒber mehrjĂ€hrige Berufserfahrung in der PrĂ€ventionsarbeit im PhĂ€nomenbereich (extreme) Rechte verfĂŒgt.

Kai Fischer ist Justizsozialarbeiter bei der ‚AussteigerhilfeRechts‘, die Menschen seit 2001 beim Ausstieg aus rechtsextremen BezĂŒgen unterstĂŒtzt. Die ‚AussteigerhilfeRechts‘ ist deutschlandweit als einziges Programm direkt bei der Justiz angesiedelt.

Rudolf Forsen, Jurist, ist Regierungsdirektor in der Abteilung Verfassungsschutz im Ministerium fĂŒr Inneres und Sport des Landes Sachsen-Anhalt und u. a. zustĂ€ndig fĂŒr die staatliche Ausstiegshilfe des Landes Sachsen-Anhalt. Er leitet die 2014 gegrĂŒndete und dort angesiedelte Ausstiegshilfe EXTRA, die er mit konzipiert und aufgebaut hat. Seit ĂŒber 10 Jahren ist er intensiv vernetzt und im Praxis- und Erfahrungsaustausch mit staatlichen und zivilgesellschaftlichen Akteur*innen der Ausstiegsarbeit und der
ExtremismusprĂ€vention. Sowohl innerhalb des Landes als auch ĂŒberregional bringt er so seine Kompetenzen und Erfahrungen ein. Er war bzw. ist an der Entwicklung und Fortschreibung des Grundsatzpapiers ‚Standorte und Perspektiven staatlicher Ausstiegsprogramme im Bereich des Rechtsextremismus‘ beteiligt und wirkt in der Arbeitsgruppe ‚Deradikalisierung‘ im Gemeinsamen Extremismus- und Terrorismusabwehrzentrum zur BekĂ€mpfung des Rechtsextremismus/-terrorismus (GETZ-R) mit.

Willi Friedrich, Dipl. Sozialarbeiter, ist als Ausstiegsberater im Ausstiegsprogram ‚(R)AUSwege‘ im Demokratiezentrum Rheinland-Pfalz tĂ€tig. Er ist ausgebildet in ‚Klientenzentrierter GesprĂ€chsfĂŒhrung‘ nach C. Rogers, Systemischer Beratung sowie Traumabegleitung. Willi Friedrich hat ab 2010 zudem an der Konzipierung und Umsetzung der Distanzierungsberatung RĂŒckwege des Demokratiezentrums RLP mitgewirkt. Er ist seit 2003 aktiv beteiligt sowohl an Vernetzung und Austausch im Rahmen
der Bund-LĂ€nder-Arbeits-Tagungen (BLAT) der behördlichen Ausstiegsprogramme als auch seit 2015 am ‚Praxis- und Erfahrungsaustausch der behördlichen und zivilgesellschaftlichen Ausstiegsprogramme fĂŒr Rechtsextremist*innen in Bund und LĂ€ndern‘ (PEARBL).

Volker Haase, Dr. phil., Dipl. Erziehungswissenschaftler, ist tĂ€tig als Berater bei ‚JUMP‘ in TrĂ€gerschaft des CJD Nord.
Benno Hafeneger, Dr. phil., Studium der Psychologie und Erziehungswissenschaft, Prof. (em.) am Institut fĂŒr Erziehungswissenschaft der Philipps-UniversitĂ€t Marburg, forscht und publiziert zu Jugendfragen, außerschulischer Jugendarbeit/-bildung und zu rechtem Extremismus. VielfĂ€ltige Vortrags- und BeratungstĂ€tigkeit bei zivilgesellschaftlichen
TrÀgern.

Louisa Lehmann, M. A. Soziale Inklusion – Gesundheit und Bildung, arbeitet bei ‚Rote Linie – PĂ€dagogische Fachstelle Rechtsextremismus‘ als Umfeld- und Distanzierungsberaterin. Sie berĂ€t Angehörige und FachkrĂ€fte zum Umgang mit rechtsorientierten Menschen. Mit den rechtsorientierten Jugendlichen selbst arbeitet sie auf eine Distanzierung hin. Ihre Expertise fließt ebenfalls in die politische Bildungsarbeit der Roten Linie ein.

Torsten Niebling, Dipl. PĂ€dagoge, ist seit 2010 im Projekt ‚Rote Linie – PĂ€dagogische Fachstelle Rechtsextremismus‘ tĂ€tig und aktuell Co-Leitung dieses Projektes. Ihn treibt die Frage um, wie Einstiegsprozesse in extrem rechte Szenen und verhĂ€rtete Weltbilder vermieden werden können. Er arbeitet hierfĂŒr in der Distanzierungsarbeit, der Beratung und der Qualifizierung.

Christian Pfeil, Dr. phil., Diplom-PĂ€dagoge, seit 2020 Projektkoordinator des zivilgesellschaftlichen Ausstiegsangebots ‚Distance – Ausstieg Rechts‘, Niedersachsen, vorher u. a. tĂ€tig an der C. v. O.-UniversitĂ€t Oldenburg mit Lehr- und Forschungsschwerpunkt Ausstiegsprozesse aus rechtsextremen Szenekontexten. Er promovierte zum Thema ‚Zum Ausstiegsprozess aus rechtsextremen SzenezusammenhĂ€ngen‘ (BIS/Oldenburg).

Robert Poschmann, Kriminalbeamter, Interkultureller Trainer, Mediator (BM), war seit Mitte der 1990er Jahre mit verschiedenen behördlichen Aufgaben im Themenfeld Rechtsextremismus betraut. Seit 2014 ist er Ausstiegsbegleiter im Ausstiegsproramm ‚Spurwechsel‘ beim Ministerium des Innern des Landes Nordrhein-Westfalen.

Jonas Stapper studierte Geschichte, Politikwissenschaft und interdisziplinĂ€re Antisemitismusforschung und ist Systemischer Berater (DGSF) in Ausbildung. Er arbeitet seit 2022 als Berater bei der zivilgesellschaftlichen Ausstiegs- und Distanzierungsberatung ‚NinA NRW‘.

Nils StĂŒhmer, B. A. Erziehungswissenschaft, ist seit 2014 als Mitarbeiter von ‚KAST e. V.‘ in der Ausstiegs- und Distanzierungsberatung im PhĂ€nomenbereich Rechtsextremismus tĂ€tig. Weitere TĂ€tigkeitsfelder stellen die TĂ€terarbeit hĂ€usliche Gewalt und die Antigewaltarbeit mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen dar.

Stefan Tepper, Dr. phil., Dipl.-SozialpĂ€dagoge/Sozialarbeiter, ist im Landes-Demokratiezentrum Niedersachsen u. a. zustĂ€ndig fĂŒr die Beratung von Akteur*innen der Ausstiegsarbeit, Behörden und Institutionen. Er arbeitet seit mehr als 20 Jahren zu Ausstiegsprozessen aus rechtsextremen Kontexten und hat zur Entwicklung von Abwendungsmotiven geforscht. Stefan Tepper organisiert die Fachtagung ‚Praxis- und Erfahrungsaustausch der behördlichen und zivilgesellschaftlichen Ausstiegsprogramme
fĂŒr Rechtsextremist*innen in Bund und LĂ€ndern‘ (PEARBL). Er zeichnet zudem verantwortlich fĂŒr die ‚Qualifizierungsmaßnahme zur Fachkraft Ausstieg im PhĂ€nomenbereich Rechtsextremismus‘ des LandesprĂ€ventionsrates Niedersachsen.

Dieter Uden, Kriminalbeamter, M. A. Kriminologie und Polizeiwissenschaft, ist seit 1987 Angehöriger der niedersĂ€chsischen Landespolizei. Er ist Mitarbeiter des NiedersĂ€chsischen Ministeriums fĂŒr Inneres und Sport, Abteilung Verfassungsschutz und hat dort die Sachgebietsleitung fĂŒr ‚Aktion Neustart – Aussteigerprogramm Extremismus‘.

Thomas Vitt, Mag. Theol., ist Distanzierungs- und Umfeldberater bei der ‚Roten Linie‘. Er kommt aus der freien Jugendhilfe, Gewaltintervention und -prĂ€vention. Er ist neben der Arbeit mit rechtsorientierten Jugendlichen und deren Umfeld auch in der Beratung fĂŒr Menschen und Institutionen tĂ€tig, die Kontakt zur sogenannten Reichsideolog*innen-Szene haben.

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