Landesklinikum Mauer
Ort zur seelischen Gesundung
Das heutige Landesklinikum Amstetten-Mauer – von 1898 bis 1902 als „Kaiser Franz Joseph-Landes-Heil- und Pflegeanstalt Mauer-Öhling“ errichtet – zählt zu den bedeutendsten Bauwerken des Jugendstils in Niederösterreich. Die großzügig angelegte Pavillonanlage, die von secessionistischen Ornamenten, offener Bauweise und der modernen Nutzung von Eisen- und Gussbeton geprägt ist, markierte um 1900 eine Revolution im Umgang mit Menschen mit psychischen Erkrankungen.
Die reich illustrierte Publikation der Buchreihe „Menschen und Denkmale“ stellt das Landesklinikum Amstetten-Mauer als Ort der Gesundung im Wandel der Zeit vor. Neben einer umfassenden Präsentation dieses Jugendstiljuwels werden auch bislang unbekannte Bereiche wie das „Pflegedorf“ oder der „Anstaltsprater“ vor den Vorhang geholt. Die bedrückende Zeit des Nationalsozialismus wird ebenfalls beleuchtet.
Im Vorfeld der Niederösterreichischen Landesausstellung 2026 wurden umfangreiche Sanierungs- und Umbauarbeiten am denkmalgeschützten Ensemble durchgeführt. Die Publikation zeigt, dass zeitgemäße Denkmalpflege mit den Anforderungen eines modernen Klinik- und Pflegebetriebs vereinbar ist. So konnte die behutsame Erneuerung des Landesklinikums Amstetten-Mauer als Lebens- und Arbeitsraum für Mitarbeitende sowie für Patientinnen und Patienten erfolgreich umgesetzt werden.
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| Veröffentlichung: | 19.03.2026 |
| Höhe/Breite/Gewicht | H 26 cm / B 22,5 cm / 1100 g |
| Art des Mediums | Buch |
| Preis DE | EUR 29.00 |
| Preis AT | EUR 29.00 |
| Reihe | Menschen und Denkmale |
| ISBN-13 | 978-3-991-26409-5 |
Über den Autor
Mag. Dr. Peter Aichinger-Rosenberger: St. Pölten, Amt der NÖ-Landesregierung, NÖ Baudirektion, Allgemeiner BaudienstDiesen Artikel teilen
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