Cover: »Obstwiesen« und andere französische Zyklen 1923-1926
Rainer Maria Rilke
»Obstwiesen« und andere französische Zyklen 1923-1926
- Zweisprachige Ausgabe / Édition bilingue
ISBN: 978-3-835-39342-4
500 Seiten | € 28.99
E-Book
Erscheinungsdatum:
28.10.2026
Sonstiges
Rainer Maria Rilke

»Obstwiesen« und andere französische Zyklen 1923-1926

Zweisprachige Ausgabe / Édition bilingue


Pointiert, alltäglich, klar: Rilkes französische Zyklen in der ersten vollständigen Übersetzung

Rilke eröffnet sich in seinen französischen Gedichten, nach den großen Zyklen »Duineser Elegien« und »Die Sonette an Orpheus« (1922), neue poetische Möglichkeiten: Die Gedichte sind pointiert, alltäglich, klar – kraftvoll auf neue Weise. Ende 1923 beginnt er seinen ersten französischen Zyklus: »Tendres împots à la France« und schreibt später: »Ein großer Teil meiner Korrespondenz ist auf Französisch, [...], dann, plötzlich, in diesem Winter, begann das Französisch auf das [poetische] Gebiet vorzudringen, das es beschützen sollte.« Noch 1924 schreibt Rilke seine größte Zusammenstellung französischer Gedichte: »Vergers« („Obstwiesen“), die 1926 gemeinsam mit den »Quatrains valaisans« auf Vermittlung von Paul Valéry in Paris erscheint; der Zyklus »Les Roses« wird kurz nach Rilkes Tod veröffentlicht. Im letzten Lebensjahr 1926 hat Rilke in seinen zwei Heften »Exercices et Évidences«, wo er aus den Taschenbüchern ausgewählte Gedichte ins Reine bringt, noch eine Art poetischer Landschaft in leichter zyklischer Konzentration geschaffen.
Der Band präsentiert Rilkes französische Zyklen mit insgesamt über 200 seiner wichtigsten Gedichte in deutscher Übersetzung zweisprachig.


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Veröffentlichung: 28.10.2026
Seiten 500
Art des Mediums E-Book
Preis DE EUR 28.99
Preis AT EUR 29.80
Auflage 1. Auflage
ISBN-13 978-3-835-39342-4
EAN/ISBN

Über den Autor

Rainer Maria Rilke wurde am 4. Dezember 1875 in Prag geboren. Nach dem Abbruch des Studiums lebte er als freier Schriftsteller, reiste nach Florenz und Russland und hielt sich 1900/01 in der Künstlerkolonie Worpswede auf. 1902 trennte sich Rilke von seiner Familie und zog nach Paris, das in seinem unsteten ›Wanderleben‹ zeitweilig sein Hauptwohnsitz war. Dort war er 1905/06 auch Privatsekretär Auguste Rodins. Nach mehrfachen Sanatoriumsaufenthalten starb Rilke am 29. Dezember 1926 in der Klinik Val-Mont am Genfer See. Er gilt als der bedeutendste und einflussreichste deutschsprachige Dichter des frühen 20. Jahrhunderts.

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