Zeitschrift für Ideengeschichte Heft XVIII/1 Frühjahr 2024
Hunger
Wie lässt sich von der existentiellen Macht "Hunger" erzählen? Literaturhistorisch gehört es zu den paradoxen Beobachtungen, dass es ein aller Sprache und Ideen vorgelagerter physischer Mangel ist, der eine reiche Fülle an Literatur aus sich herausgetrieben hat. Mit einem Gespräch über Knut Hamsuns epochalen Roman "Hunger" (1890) setzt die Ausgabe ein. Die moderne Literatur verzeichnet mit dem Kontrollverlust der alten, geordneten Erzählwelt den Auftritt eines neuen, fiebrigen Erzählers, der in einer eigenen Logik des Wahnsinns hinter dem Rücken des Autors das Geschehen voranpeitscht. Auch von diesem "Irren" handelt diese Ausgabe.
Mit Beiträgen von Jörg Baberowski, Felicitas Hoppe, Thomas Kaufmann, Liliane Weissberg und Weiteren.
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| Veröffentlichung: | 15.02.2024 |
| Höhe/Breite/Gewicht | H 24,6 cm / B 17,2 cm / 266 g |
| Seiten | 128 |
| Art des Mediums | Buch |
| Preis DE | EUR 20.00 |
| Preis AT | EUR 20.60 |
| Auflage | 1. Auflage |
| ISBN-13 | 978-3-406-81576-8 |
Über den Autor
Herausgegeben von Jens Hacke und Stephan Schlak. Mit Beiträgen von Sandra Richter, Christoph Möllers, Alexander Cammann, Heinz Bude, Niklas Maak und Jan Assmann.Diesen Artikel teilen
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