Das Krähenzimmer
Nach einer langen Reise von Berlin ist Lotta endlich in Geelekow in der Villa Sturmmöwe angekommen. Ihre Ferien hat sie dort schon häufig verbracht. Doch jetzt hat sie das Gefühl, beobachtet zu werden, und entdeckt, dass in dem Krähenzimmer eine Frau geschlafen hat, die verstorben ist.
Bereits der Prolog beginnt spannend und macht neugierig auf die Geschichte. Lotta kommt in der Villa an und findet schnell Kontakt zu anderen. Dennoch fühlt sie sich von Beginn an unbehaglich. Immer wieder hat sie den Eindruck, dass jemand sie beobachtet und bedroht. Bald fragt sie sich, ob es jemanden gibt, der möchte, dass sie die Villa verlässt.
Als Lotta erfährt, dass in der Villa vor einiger Zeit eine Frau gestorben ist, lässt sie der Gedanke daran nicht mehr los. Sie beginnt, Nachforschungen anzustellen, um herauszufinden, was damals wirklich geschehen ist. Die Erzählung erfolgt größtenteils aus Lottas Perspektive. Tagebucheinträge und Regeln werfen zusätzliche Fragen auf.
Lange Zeit wusste ich nicht, was wirklich hinter den Ereignissen steckt und vor allem, wem Lotta überhaupt vertrauen kann. Im Mittelteil hat die Spannung allerdings etwas nachgelassen und die Handlung kam stellenweise etwas ruhiger voran. Dafür konnte mich die Auflösung am Ende überraschen, denn mit dieser Entwicklung hatte ich nicht gerechnet.
Fazit: Es ist ein gelungenes Debüt, das eher ruhig erzählt wird und seine Spannung vor allem durch Geheimnisse, Zweifel und die Frage nach der Wahrheit aufbaut.
Von mir gibt es eine Leseempfehlung und 4,5 Sterne
Helgas Bücherparadies
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Kommentare
Das Krähenzimmer
Die große neue Stimme der psychologischen Spannung: Carolin Frey begeistert mit ihrem Thrillerdebüt. Mit exklusivem Farbschnitt in der ersten Auflage.
Es sollte der sicherste Ort der Welt sein. Das gemütliche Reetdachhaus hinter den Dünen, wo Lotta die glücklichsten Tage ihrer Kindheit verbrachte. Sie weiß genau, wo der Schlüssel liegt, wie die Krähen im Garten klingen. Hier will sie sich verstecken, hier wird sie niemand finden.
Doch anders als früher, als der Strand voller Touristen und alles bunt und lebendig war, scheint das Örtchen am Meer jetzt verwaist. Und auch im Haus ist etwas anders als früher. Lotta hat immer öfter das Gefühl, nicht allein zu sein. Jemand beobachtet sie. Jemand folgt ihr, wenn sie draußen ist. Jemand ist bei ihr, wenn sie schläft.
Lotta beginnt, an ihrem Verstand zu zweifeln. Was ist mit diesem Haus, das sie so gut kannte? Warum sind die Menschen so abweisend?
Als sie anfängt, Fragen zu stellen, setzt sich ein düsteres Bild zusammen. Das Haus in den Dünen scheint eine Geschichte zu haben, die es tief in sich bewahrt. Eine Wahrheit, verborgen in einem Tagebuch.
Dann erfährt Lotta von der jungen Frau, die vor ihr hier war. Die auch in diesem Haus wohnte.
Die vor ihr hier gestorben ist …
Düstere Atmosphäre, vielschichtige Figuren, Gänsehaut – ein Leseerlebnis, das noch lange nachwirkt.