Bukowina
AusgewÀhlte Gedichte 1920-1997
Dieser Band ist eine Sammlung von Gedichten mit dem Ziel, die Bukowina zu schildern: ihre Landschaft, ihre Bevölkerung und ihre Geschichte.
'Seine Gedichte., denen eine einnehmende Sprachmelodik und eine unverwechselbare Bildlichkeit eigen sind, die aus dem Erlebnisraum seiner buchenlĂ€ndischen Heimat und aus den Erfahrungen seines auĂergewöhnlichen Lebens gespeist werden, haben Rosenkranz einen herausragenden Platz im Rahmen der Bukowiner Literatur gesichert.'
Stefan Sienerth
'Moses Rosenkranz schuf sich nicht nur die eigene dichterische Sprache, er vervollkommnete die Unverwechselbarkeit seines lyrischen Idioms in seinen besten Texten bis zur GĂŒltigkeit des makellosen Gedichts.'
Hans Bergel
'Die Gedichte dieses Autors sind von tiefem Ernst, von poetischer Ausdruckskraft und unerbittlicher Aufrichtigkeit.'
Evelyn von Bonin
'Meine Gedichte. zeigen ZustÀnde auf mit einem Hintersinn von Rebellion.'
Moses Rosenkranz
Der Autor, geboren am 20. Juni 1904 in Berhometh am Pruth, lebte bis 1930 vorwiegend in der Bukowina, dann in Bukarest. 1941 bis 1944 war er in Arbeitslagern der rumĂ€nischen Faschisten interniert; 1947, verschleppt nach RuĂland, verschwand er fĂŒr 10 Jahre im Gulag. 1961, wieder politisch verfolgt, muĂte er aus RumĂ€nien fliehen und kam nach Deutschland. Er starb am 17. Mai 2003 im Schwarzwald.
Die Kindheit erlebte er bis zum 1. Weltkrieg in den Dörfern zwischen Pruth und Czeremosch in einer kinderreichen Bauernfamilie. Dann folgten Flucht, der Tod des Vaters, völlige Verarmung; danach Wanderjahre auf Arbeitssuche.
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| Veröffentlichung: | 12.07.2004 |
| Höhe/Breite/Gewicht | H 21 cm / B 12 cm / 245 g |
| Seiten | 192 |
| Art des Mediums | Buch |
| Preis DE | EUR 25.00 |
| Preis AT | EUR 25.70 |
| Auflage | 2. Auflage |
| Reihe | Bukowiner Literaturlandschaft 6 |
| ISBN-13 | 978-3-890-86828-8 |
| ISBN-10 | 3890868282 |
Ăber den Autor
Moses Rosenkranz kam zur Welt im Jahr 1904 in Berhometh am Pruth, einem kleinen Dorf im Norden der Bukowina. Diese war damals noch ein Kronland der Habsburgermonarchie, mit einem bunten Völkergemisch von Ruthenen, Polen, RumÀnen, Deutschen und Magyaren. Im Osten grenzte sie an das Zarenreich. Die Eltern waren Bauern; er wuchs heran als siebtes von neun Kindern.
Die Kindheit verbrachte er bis zum 1. Weltkrieg in den Dörfern zwischen Pruth und Czeremosch. Dann folgten Flucht, der Tod des Vaters, völlige Verarmung; danach Wanderjahre auf Arbeitssuche, spĂ€ter Nazilager, dann zehn Jahre Gulag aus politischen GrĂŒnden; danach, im volksrepublikanischen Bukarest, weiterhin nur eingeschrĂ€nkte Freiheit und erneute Bedrohung. Darum Flucht in den Westen. Das bedeutete fĂŒr ihn: in die Fremde.
Auch im modernen Literaturbetrieb ein Fremder, lebte er zurĂŒckgezogen in einem Dorf im Hochschwarzwald. 92-jĂ€hrig erblindete er plötzlich und starb sieben Jahre spĂ€ter, am 17. Mai 2003.
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