Cover: Europas klingende Bilder
Siglind Bruhn
Europas klingende Bilder
- Eine musikalische Reise
ISBN: 978-3-938-09518-8
200 Seiten | € 25.00
Buch [BA]
Erscheinungsdatum:
04.11.2013
Sonstiges
Siglind Bruhn

Europas klingende Bilder

Eine musikalische Reise


Musikstücke, die als Antwort auf Gemälde, Radierungen, Skulpturen und andere bildliche Darstellungen entstehen, werden als Sonderform der Programmmusik angesehen. Die wohl bekanntesten Beispiele sind Mussorgskis Bilder einer Ausstellung und Liszts Hunnenschlacht. In deren Folge entwickelte sich im 20. Jahrhundert eine vielgestaltige Gattung.
Dieses Buch lädt seine Leser zu einer Reise ein, die vom Zentrum zur Peripherie des europäischen Kontinents führt, zu den klingenden Bildern von 6 Komponistinnen und 34 Komponisten aus insgesamt 30 Ländern. Jedes Kapitel stellt, ganz oder ausschnittsweise, eine Komposition vor, die im Verlauf der letzten gut 100 Jahre entstanden ist, öffentlich aufgeführt wurde und sich nachweislich auf ein oder mehrere Werke der bildenden Kunst bezieht. Farbige Abdrucke der Gemälde sowie Hinweise auf leicht zugängliche Einspielungen der erläuterten Musikwerke ermöglichen eine bereichernde Kunsterfahrung.

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Postleitzahl
Veröffentlichung:04.11.2013
Höhe/Breite/GewichtH 21 cm / B 14,8 cm / 304 g
Seiten200
Art des MediumsBuch [BA]
Preis DEEUR 25.00
Preis ATEUR 25.70
Auflage1. Auflage
ISBN-13978-3-938-09518-8
ISBN-103938095180
EAN/ISBN

Über den Autor

Siglind Bruhn, geb. 1951 in Hamburg, studierte Klavier (Staatsexamen Musikhochschule Stuttgart, Meisterklasse Wladimir Horbowski) sowie Romanistik, vergleichende Literaturwissenschaft und Philosophie (Magister Artium, Universität München), bevor sie 1985 in Wien in Musikanalytik / Musikwissenschaft promovierte. Nach zehnjähriger Lehrtätigkeit zunächst in Deutschland, dann an der Universität Hong Kong arbeitet sie seit 1993 in Ann Arbor, U.S.A., als Research Associate am Geisteswissenschaftlichen Forschungsinstitut der Universität von Michigan. Ab 2005 ist sie ans Institut d'esthétique des arts contemporains der Sorbonne verpflichtet.
Bruhns Forschungsarbeit konzentriert sich auf die Musik des 20. Jahrhunderts, insbesondere in deren Beziehung zu Literatur, bildender Kunst, Religion und Philosophie. Unter ihren dreizehn Buchmonografien finden sich Studien zur musikalischen Darstellung psychologischer Wirklichkeit in Alban Bergs Wozzeck, zu Bildern und Ideen in der Klaviermusik Debussys und Ravels, zur Darstellung religiöser Inhalte in Messiaens Vingt regards sur l’Enfant-Jésus, zu Hindemiths Oper Mathis der Maler als geistiges Zeugnis, zu sinfonischen Reflexionen über Gemälde, Gedichte und Dramen, zu Hindemiths zweifacher Auslegung von Rilkes Marienleben und zum Phänomen der Heiligen auf der Opernbühne. Bruhn publiziert regelmäßig in wissenschaftlichen Zeitschriften und Anthologien, hat fünf Aufsatzsammlungen als Mitautorin und Herausgeberin betreut und ist (mit Magnar Breivik) Editorin der bei Pendragon Press in New York erscheinenden Buchreihe “Interplay: Music in Interdisciplinary Dialogue.” 2001 wurde sie als ordentliches Mitglied in die Europäische Akademie der Wissenschaften und Künste gewählt. (Weitere Informationen unter www.umich.edu/~siglind.)

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