
Wer hat unsere Lok geklaut?
Wie aus einem Sprachkurs die vielleicht außergewöhnlichste Reisegeschichte Deutschlands wurde.
Hans Engberding stieg in den Achtzigerjahren aus dem Schuldienst aus, gründete eine Sprachschule und hatte bald eine noch verrücktere Idee: Mit seinen Schülern fuhr er in der Transsibirischen Eisenbahn quer durch Russland und lernte im Zug – und legte damit den Grundstein für eine der außergewöhnlichsten Erfolgsgeschichten der Reisebranche.
Mit unerschrockenem Mut, feinem Gespür für das Besondere und einer großen Portion Abenteuerlust wurde Lernidee zum vielleicht kreativsten Reiseveranstalter Deutschlands. Von den legendären Zarengold-Sonderzügen über selbst erbaute Mekong-Flussschiffe bis zu Fahrradreisen durch die Sahara: stets auf der Suche nach dem unverwechselbaren Unikat.
Dieses Buch erzählt von Pioniergeist und unternehmerischem Mut, vom Übererfüllen von Erwartungen und warum es besser ist, wenn Menschen zueinander reisen, als wenn sie es nicht tun – also die besten und verrücktesten Geschichten aus vier Jahrzehnten. Von gestrandeten Pilgerreisenden in der Kälte, einem Lernidee-Schiff, das die laotische Armee von einer Sandbank befreien musste, bis hin zu einem Zugführer, der seine Lok für ein Schäferstündchen entführte.
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| Veröffentlichung: | 10.03.2026 |
| Höhe/Breite/Gewicht | H 22 cm / B 15 cm / - |
| Seiten | 304 |
| Art des Mediums | Buch |
| Preis DE | EUR 29.00 |
| Auflage | 1. Auflage |
| ISBN-13 | 978-3-867-74871-1 |
Über den Autor
Harald Braun, geboren im Rheinland, gescheiterter Fußballer, vergnügt zielloser Student in München, Film- und Kulturjournalist bei Magazinen (Miss Vogue, Cinema), Leitender Redakteur (TV Spielfilm) und zehn Jahre St. Chefredakteur bei ALLEGRA, ab 2005 freier Reiseautor für Magazine, u. a. für Park Avenue, Geo Saison, BARBARA oder Spiegel online, Autor von zahlreichen Sachbüchern, Romanen und Ghostwriting-Projekten für Lübbe, Rowohlt und Kiepenheuer & Witsch, lebt in der Nähe von Hamburg in einem Tatterhörn, verheiratet, ein Hund und im Prinzip immer auf dem Sprung nach Sydney.Diesen Artikel teilen
1 Kommentar zu diesem Buch
Chaos als Lebensmotto - ein tolles Buch!
Das Cover gefällt mir sehr gut und ich finde die vielen Details der verschiedenen Orte ganz wunderbar. Das dunkle Blau der und der hellere Farbton harmonieren wunderbar miteinander.In dem Buch geht es um Hans Engberding, er gründetet in den 80er Jahren eine Sprachschule und entwickelt eine unglaubliche Idee. Er fuhr mit seinen Schülern mit der Transsibirischen Eisenbahn quer durch Russland. Immer das Fortschrittliche im Blick und bald kamen ihm noch mehr Ideen für besondere Reisen. Fahrradreisen durch die Sahara:, Zarengold-Sonderzüge oder Mekong-Flussschiffe, für ihn war nichts zu unwirklich. Aber auch vielleicht der kreativsten Reiseveranstalter hat mit Rückschlägen zu kämpfen, auch diese werden im Buch erzählt. Besondere Erlebnisse oder Ideen wurden ebenfalls in dem Buch erzählt. Auch Weggefährten und Angestellte haben das Buch dynamisch werden lassen. Auch durch die vielen Fotografen konnte ich mir alles sehr gut vorstellen, sie haben das Buch lebendig werden lassen. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, ich mochte den Einblick in diese unglaubliche Idee. Ich empfehle das Buch auf jeden Fall weiter.
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Bewerbungsfrist bis zum: 17.04.2026

