FIVE - Das Ticken der Zeit
Roman | »Absurd gut. Messerscharf und von düsterem Thrill. Unvergesslich.« Chris Whitaker
Ein Bahnsteig. Fünf Fremde. Fünf Minuten, bis ein Leben endet …
»FIVE – Das Ticken der Zeit« ist ein außergewöhnlicher psychologischer Pageturner voller persönlicher Dramen und Hochspannung, die sich bis zur letzten Seite steigert.
Fünf zu Herzen gehende Schicksale. Die Uhr tickt.
Noch fünf Minuten, bis jemand stirbt: Ist es Emma, die unter der Last des Mutterseins fast zerbricht? Ihr Sohn Gideon, dessen kindliche Unbezähmbarkeit zur gefährlichen Falle wird? Der Geschäftsmann Liam, der in einen Streit mit Emma gerät? Die störrische Wissenschaftlerin Mrs Worth, die endlich ihre Enkel wiedersehen will? Oder der hilfsbereite junge Sonny, der kurz davor ist, sein Leben zu verspielen?
Sie alle warten an einem Londoner Bahnsteig auf den Zug. Einer von ihnen wird dessen Ankunft nicht überleben. Sie alle haben Schicksale. Manche von ihnen haben Geheimnisse. Wir werden alles über sie erfahren, während wir mit ihnen auf den Zug warten. Während der Streit eskaliert. Während Panik ausbricht. Während die Uhr gnadenlos heruntertickt …
Brillant geplottetes Thriller-Drama für alle, die mehr suchen als nur den Täter
Ilona Bannisters Spannungsroman spielt sich in Echtzeit ab und verwebt die Schicksale von fünf ganz normalen Menschen zu einem Teppich, der so bunt, so unvollkommen und so dramatisch ist wie das Leben. Nur einer weiß, was in fünf Minuten geschehen wird. Und er (oder sie?) verrät nur so viel, dass wir bis zum Ende wie gebannt an den Seiten kleben.
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| Original Titel | Five |
| Veröffentlichung: | 03.08.2026 |
| Höhe/Breite/Gewicht | H 21 cm / B 13,6 cm / 401 g |
| Seiten | 320 |
| Art des Mediums | Buch |
| Preis DE | EUR 18.00 |
| Preis AT | EUR 18.50 |
| Auflage | 1. Auflage |
| ISBN-13 | 978-3-426-56680-0 |
| ISBN-10 | 342656680X |
Über die Autorin
Ilona Bannister stammt aus New York, lebt aber seit vielen Jahren mit ihrem britischen Ehemann und ihren Söhnen in London. Sie ist sowohl in den USA als auch in Großbritannien als Anwältin zugelassen und praktizierte in UK im Bereich Einwanderungsrecht, bevor sie begann, Belletristik zu schreiben. Die Migrationsgeschichte ihrer Familie von der Ukraine in die USA, ihre Erfahrungen als amerikanische Mutter, die ihre Kinder in Großbritannien großzieht, und ihre Arbeit als Anwältin haben sie dazu gebracht, Geschichten über Andersartigkeit, Zugehörigkeit und darüber zu schreiben, was es bedeutet, von außen auf einen Ort zu blicken. Ilona Bannisters erstes Buch When I Ran Away stand 2021 auf der Shortlist für den First Novel Prize.Diesen Artikel teilen
1 Kommentar zu diesem Buch
Interessant erzählt
Auf einem Bahnsteig warten mehrere Personen auf den Zug nach London, der in fünf Minuten eintreffen soll. Mit dem Einlaufen des Zuges wird es einen Todesfall geben.Dieser Todesfall wird von Anfang an angekündigt und es werden fünf Personen genannt, von denen es eine treffen soll. Von allen Fünf bekommt man schnell einen gewissen Eindruck, später erfährt man mehr über ihr Leben und erhält so die Möglichkeit, den ersten Eindruck zu revidieren, oder eben auch nicht. Jede:r der Fünf hat sein eigenes Päckchen zu tragen, allerdings erschienen mir die Lebensläufe im Gesamten doch etwas zu überzogen.
Es wird abwechselnd das Geschehen auf dem Bahnsteig und das Leben einer der fünf Personen erzählt, und jede von ihnen könnte aus den Bahnsteig-Situationen heraus tatsächlich zum Todesopfer werden. Für die Bahnsteig-Erzählung wählt die Autorin einen besonderen Erzählstil, sie bezieht den:die Leser:in in das Geschehen mit ein, macht sie:ihn zum Zuschauer auf dem Bahnsteig und spricht sie:ihn auch immer wieder direkt an. Mir hat das gut gefallen.
Neben den Personen, die näher beleuchtet werden, sind noch weitere auf dem Bahnsteig anwesend und tragen ihren Teil zum Geschehen bei. Diesen gibt die Autorin nur beschreibende Namen, wie zum Beispiel „Rückenproblem“. Auch über sie erfährt man das eine oder andere, aber keine komplette Lebensgeschichte wie bei den Protagonist:innen.
Gut gefallen hat mir auch, dass der Roman nicht mit dem Todesfall endet, sondern uns auch einen Blick in die Zukunft erlaubt. In der Danksagung erfährt man zudem, wie die Autorin recherchiert hat und ihre eigene persönliche Betroffenheit.
Mich hat die besondere Erzählweise eines Teils des Romans angesprochen, ich habe interessiert die verschiedenen Lebensgeschichten gelesen und war gespannt, wer der Pechvogel sein würde, dessen Tod von Anfang an angekündigt wurde.
