Giftiger Grund
Kriminalroman | »Lesen!« Sebastian Fitzek
Fesselnd und aufwühlend: der ungewöhnlichste Krimi der Saison - vom Gewinner des deutschen Krimipreis 2024
»Giftiger Grund« ist der neue Kriminalroman des preisgekrönten Autors Thomas Knüwer über drei Fremde, die mitten in der Nacht an einer verlassenen Tankstelle aufeinander treffen – und eine Leiche finden. Ein ungewöhnlicher Kriminalroman ohne Ermittler - Gänsehaut garantiert, nichts für schwache Nerven!
Für Joran, frisch aus dem Jugendknast entlassen, werden die ersten Tage in Freiheit zum Desaster: Sein Vater erpresst ihn und auf Jobsuche wird er erniedrigt und schikaniert. Verzweifelt schleicht er schließlich nachts zu der Tankstelle, die er vor sieben Jahren überfallen hat. Seine letzte Hoffnung ist die Beute, die er vor seiner Festnahme in einem Kanalschacht verstecken konnte.
Die Tankstelle ist längst verlassen – ein Lost Place – doch statt der Beute findet Joran im Schacht eine Leiche: Aras, sein damaliger Freund und Komplize. Ist der Dritte im Bunde sein Mörder?
Entsetzt merkt Joran, dass er nicht allein ist auf dem heruntergekommenen Gelände. Da ist Edda, ein kleines Mädchen im Schlafanzug. Und Charu, die sich als Fotografin von Lost Places einen Namen machen will. Der Tote im Schacht wird für alle drei zu einer schicksalhaften Verbindung.
Ein außergewöhnlicher Krimi, der zwischenmenschliche Abgründe auslotet
Der psychologisch vielschichtige Kriminalroman führt tief in die deutsche Provinz – dorthin, wo niemand mehr so genau hinschauen will. Hochspannend, erschütternd und absolut süchtig machend!
Für sein Debüt »Das Haus, in dem Gudelia stirbt« wurde Thomas Knüwer mit dem Deutschen Krimipreis und dem Stuttgarter Krimipreis ausgezeichnet sowie für den Friedrich-Glauser-Preis nominiert.
»Der beste Krimi ohne Ermittler, den ich seit Ewigkeiten gelesen habe.« Christian Sprenger
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| Veröffentlichung: | 02.03.2026 |
| Höhe/Breite/Gewicht | H 21 cm / B 13,5 cm / 419 g |
| Seiten | 336 |
| Art des Mediums | Buch |
| Preis DE | EUR 18.00 |
| Preis AT | EUR 18.50 |
| Auflage | 1. Auflage |
| ISBN-13 | 978-3-426-56846-0 |
Über den Autor
Thomas Knüwer arbeitet seit 15 Jahren in der Werbe- und Kommunikationsbranche und hat selbst zwei Romane veröffentlicht. Die Scifi-Dystopie »Ventadorn« und den paranormalen Thriller »Das kurze Leben einer immer wieder Sterbenden«.
Heinrich Schewe ist Knüwers Großvater, den er selbst nie kennengelernt hat. Die autobiographischen Berichte aus den Kriegsjahren wurden Knüwer von seiner Mutter weitergegeben.
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1 Kommentar zu diesem Buch
Intensiver Roman, der weit mehr als "nur" ein Krimi ist
Mit diesem Buch gelingt dem Autor Thomas Knüwer ein intensives Krimi-Drama, dass mich auf ganzer Linie überzeugen und begeistern konnte. Gekonnt leuchtet er die unterschiedlichen Facetten der zwischenmenschlichen Abgründe aus und transportiert sie in Form einer spannenden Geschichte.Auf dem Gelände einer stillgelegten Tankstelle kreuzen sich die Wege dreier Menschen, wie sie unterschiedlicher kaum sein könnten. Joran hat gerade erst eine siebenjährige Haftstrafe abgesessen, weil er mit zwei Komplizen die Tankstelle überfallen und dabei einen Menschen mit dem Messer verletzt hat. Als er nachschauen will, ob sich die Beute von damals noch im Versteck, das er ohne Wissen seiner Komplizen gewählt hat, befindet, findet er dort statt des Geldes die Leiche seines ehemaligen Freundes und Mittäters Aras. Die Fotografin Charu hat sich auf Lost Places spezialisiert und versucht, sich über die Bilder einen Namen zu machen und Geld mit ihnen zu verdienen. Und dann ist da noch das Mädchen Edda, das Nacht für Nacht im Schlafanzug und Gummistiefeln an den Füßen zur Tankstelle kommt. Schon bald ist das Schicksal der Drei untrennbar miteinander verknüpft.
Mit einem packenden Schreibstil und einigen überraschenden Wendungen treibt der Autor seine gut aufgebaute Geschichte voran. Getragen wird das Ganze von gut gezeichneten und vielschichtig angelegten Protagonisten in Haupt- und vermeintlichen Nebenrollen. Dabei erleben wir das Geschehen zunächst abwechselnd durch die Augen von Joran und Charu, die in ihren jeweiligen Kapiteln auch als Ich-Erzähler fungieren und uns dabei hautnah an ihren Ängsten und Zweifeln teilhaben lassen. Später kommt dann auch noch die Perspektive von Edda dazu. Wie schon im Vorgänger „Das Haus, in dem Gudelia stirbt“, sprengt das Buch die Grenzen des normalen Kriminalromans, auch wenn das sehr hohe Niveau dieses Buches nicht mehr ganz erreicht wird. Dennoch bietet das Buch neben spannender Unterhaltung viel Stoff zum Nachdenken und hallt weit über sein Ende hinaus nach.
Wer auf dramatische und atmosphärisch dichte Kriminalromane mit starken Figuren steht, wird hier bestens bedient und spannend unterhalten.
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