Die Mitternachtsreise
Roman | SPIEGEL-Bestseller. Eine inspirierende Geschichte aus der Welt der Mitternachtsbibliothek
Das Buchereignis des Frühjahrs 2026: Der neue Roman von Matt Haig, dem Autor des internationalen Millionen-Bestsellers und der TikTok-Sensation Die Mitternachtsbibliothek.
Stell dir vor, dein Leben zieht im Zeitraffer an dir vorbei. Was würdest du noch einmal erleben wollen? Welche Momente – und welche Menschen – zählen wirklich?
Wilbur hätte nicht gedacht, dass er Agnes Bagdale noch einmal begegnen würde. Als Kind war der Buchladen der alten Dame in Sheffield sein Zufluchtsort, nicht nur wegen seiner geliebten Bücher. Bei Bagdale's Bookshop konnte er die Probleme zu Hause einen Moment vergessen. Und dort begann seine eigene Laufbahn als Buchhändler.
Jetzt, Jahrzehnte später, ist Wilbur erfolgreich, einsam und am Ende seines Lebens angekommen. Doch statt dem Tod wartet ein rätselhafter Zug auf ihn. Und Agnes. Sie nimmt ihn mit, zurück durch die Zeit, auf eine Reise, die ihn seine bedeutsamsten Momente noch einmal durchleben lässt. Die glücklichsten Momente, wie damals in den Flitterwochen in Venedig mit seiner großen Liebe Maggie. Aber auch die schlimmsten, in denen er alles verlor.
Schon bald begreift er, wie viel er hätte anders machen wollen.
Eine zauberhafte Geschichte über Liebe, zweite Chancen und die lebensverändernde Kraft der Bücher aus der Welt der Mitternachtsbibliothek
Wunderschöne Ausstattung mit Elementen, die im Dunkeln leuchten
Entdecken Sie auch die weiteren Romane von Bestsellerautor Matt Haig bei Droemer Knaur: Die Mitternachtsbibliothek, Die Unmöglichkeit des Lebens, Ich und die Menschen, Der fürsorgliche Mr. Cave, Die Radleys, Für immer, euer Prince, Nachricht von Dad
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| Original Titel | The Midnight Train |
| Veröffentlichung: | 21.05.2026 |
| Höhe/Breite/Gewicht | H 21 cm / B 13,4 cm / 421 g |
| Seiten | 336 |
| Art des Mediums | Buch |
| Preis DE | EUR 24.00 |
| Preis AT | EUR 24.70 |
| Auflage | 1. Auflage |
| ISBN-13 | 978-3-426-56249-9 |
Über den Autor
Matt Haig wurde 1975 in Sheffield geboren und hat bereits eine Reihe von Romanen und Kinderbüchern veröffentlicht, die mit verschiedenen literarischen Preisen ausgezeichnet und in über 30 Sprachen übersetzt wurden. In Deutschland bekannt wurde er mit dem Bestseller ›Ich und die Menschen‹.
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1 Kommentar zu diesem Buch
Ein wunderbarer Roman
1974 sind Wilbur und Maggie auf Hochzeitsreise in Venedig und sicher, das ganze Leben zusammen glücklich zu sein. 52 Jahre später stirbt Wilbur, seine Ehe ist schon lange gescheitert. Nach seinem Tod wird er vom Mitternachtszug abgeholt, der ihn durch sein Leben fährt, an besonders prägenden Stellen kann er aussteigen, darf aber nur zusehen. Wilbur weiß schon lange, dass er Fehler gemacht hat, und während der Zugfahrt überlegt er, ob er nicht die Möglichkeit hat, sein Leben nachträglich zu ändern, indem er Kontakt mit seinem früheren Ich aufnimmt. Allerdings könnte ihn das die Ewigkeit kosten.Mich hat schon die Idee der Geschichte berührt, auch, weil ich seit eineinhalb Jahren verwitwet bin, man denkt dann öfter und anders über den Tod nach. Während des Lesens habe ich mir die Frage gestellt, ob ich etwas in meinem Leben ändern wollen würde. Ich hoffe zwar, noch länger zu leben, aber eine Rückschau ist wahrscheinlich nie verkehrt.
Als Leser:in erlebt man Wilburs Leben mit, auch die Gedanken, die er sich nach seinem Tod darüber macht, erst jetzt erkennt er, was er hätte anders machen können, vielleicht sogar müssen, wo er anders mit Menschen hätte umgehen sollen, wie er sich selbst hätte glücklicher machen können. Wilburs Leben ist schon von Beginn an nicht leicht, er wurde 1945 geboren, sein Vater ist gegen Ende des Krieges noch gefallen, seine Mutter musste ihn und seinen älteren Bruder alleine großziehen, was für sie sehr schwer war. Schon das hat sein Leben geprägt, und macht manches verständlicher. Nach seinem Tod kann er als Betrachter manches zudem aus einer anderen Perspektive sehen als damals, als er mittendrin war. Man kann gut nachvollziehen, dass er versuchen möchte, Einfluss zu nehmen.
Wilbur und seine Geschichte berührt emotional. Vielleicht bedient sie das eine oder andere Klischee, aber Wilburs Leben ist wahrscheinlich eines von vielen, die so oder so ähnlich stattgefunden haben. Man muss den zeitlichen und sozialen Kontext mitberücksichtigen. Vielleicht könnte man eine solche Geschichte auch als kitschig empfinden, aber mein Kitschbarometer hat tatsächlich selten ausgeschlagen.
Matt Haigs Roman hat mich auf mehreren Ebenen angesprochen, auch auf einer persönlichen. Ich wurde emotional sehr berührt und habe über mein eigenes Leben nachgedacht. Ich empfehle den Roman sehr gerne jenen, die sich auf solch ein Gedankenexperiment einlassen können.
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Bewerbungsfrist bis zum: 19.09.2026
