Treffpunkt - Raum für Fragen
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Thema: Treffpunkt - Raum für Fragen
Natürlich stellt sich für mich bereits, bevor ich das Buch in der Hand halte, wie autobiografisch es ist? Die Interessenten für die Leserunde scheinen es ja lustig zu finden zwischen zwei Stühlen zu sitzen. Das deutet für mich eher an, dass da wenig Erlebtes dahinter steckt.
Vielen Dank für Deine Gedanken. Die Frage nach dem autobiografischen Anteil ist absolut nachvollziehbar - gerade wenn ein Roman Themen berührt, die für eine:n selbst sehr real sind. Gleichzeitig lebt ein Roman von einer gewissen Offenheit und Interpretation. Einige Elemente könnten inspiriert sein, andere wiederum reine Fiktion, und genau dieses Spannungsfeld macht den Reiz doch aus. Mehr möchte ich an dieser Stelle gar nicht vorwegnehmen - am Ende offenbart die eigene Leseerfahrung vielleicht mehr als all die Vorstellungen, die sich vorab im Kopf zusammenweben.
Das ist natürlich wahr. Aber gerade weil sich bei mir eher negative Erfahrungen zu dem Thema finden lassen wundert mich, wie positiv das Thema bereits vorab gesehen wird. Vielleicht gibt es auch eine Erfahrungs-Diskrepanz Frau - Mann. Was mich natürlich schon mal freut, die Autorin stellt sich der Runde. Ist ja nicht immer so. Insbesondere bei Lovelybooks habe ich diese Erfahrungen gemacht. Ich würde mich freuen dabei zu sein. Welche Frage bei mir noch brennt - ist Lola Mayler ein Pseudonym?
Vielen Dank für Deine offene Rückmeldung und dass Du Deine bisherigen Erfahrungen teilst. Die Frage nach möglichen Unterschieden zwischen weiblicher und männlicher Wahrnehmung des Themas Liebesdreieck finde ich interessant und bin sehr gespannt, was der Austausch in der Leserunde ergibt.
Es freut mich sehr, dass Du dabei sein möchtest und dass Du es als Bereicherung empfindest, dass die Autorin selbst teilnimmt.
Zu Deiner Frage: Ja, Lola Mayler ist tatsächlich ein Pseudonym.
Danke sehr.
Liebe Leserunde,
ich heiße Euch, Atomteil, Juna Liebrecht, Littlechosbookshelf, monti, Ourbooksoflife, 9Ela6 und alle, die vielleicht im Verlauf der Leserunde hierher gelockt oder hierhin verirrt werden, herzlich Willkommen! Die Versandtaschen liegen bereit, die Post bei mir um die Ecke hat noch bis heute Abend auf. Ich beeile mich mit dem Versand Eurer Exemplare und bin schon sehr auf die ersten Stimmen hier in den Diskussionsräumen gespannt. Ich danke Euch für Eure Bewerbungen. Ich hatte fünf Bücher ausgeschrieben und insgesamt sechs auf Lager. Also beschloss ich, eines dann noch dazuzulegen. Zwei der Bewerber:innen, Jeyjey und Teddy12, lade ich herzlich ein, beim nächsten Mal dabei zu sein. Danke für Euer Interesse!
Hallo, 9Ela6,
es tut mir leid, dass Du warten musst. Ich warte auch schon sehnsüchtig auf die ersten Meldungen hier. Ich fürchte allerdings, die Witterung und die Streiks kamen uns diese Woche in die Quere.
Die Bücher habe ich am Samstag, 31.01.2026 um 17:27 Uhr in der Postfiliale direkt frankieren lassen. Die Versandtaschen wurden als Maxi-Brief vermessen und gewogen, so dass hierbei keine Probleme geben sollte.
Ich habe mir heute sagen lassen, dass Maxibriefe im Vergleich zum Standardbrief nicht priorisiert werden und deshalb tendenziell länger brauchen; nach der Novelle des Postgesetzes im Jahr 2025 kann die Auslieferung bis zu 4 Tage (Regelfall) oder gar eine Woche dauern.
Ich möchte noch um etwas Geduld bitten. Sollten die Bücher am Montag noch nicht angekommen sein, gebe mir bitte Bescheid. Zum Trost hier die ersten Seiten des Romans als Leseprobe zu finden:
https://www.bod.de/booksample?json=http%3A%2F%2Fwww.bod.de%2Fgetjson.php%3Fobjk_id%3D4441445%26hash%3D02a2f680d713e800e9903814f7884dec
Ich wünsche ein schönes Wochenende.
Beste Grüße
Lola
Vielen Dank für Deine Rückmeldung, monti.
Wie sieht es bei Euch anderen aus? Haben die Bücher Euch inzwischen erreicht?
Beste Grüße
Lola
Hallo, Ela,
danke für die Info. Ich drücke nun die Daumen, dass Du hoffentlich morgen mit der Lektüre loslegen darfst.
Beste Grüße
Lola
Liebe Ela, mich geht es zwar nichts an. Aber ich freue mich immer über lebhafte Runden. Vielleicht hast du inzwischen das Buch ja?
Hallo,
nun endlich habe ich das Buch erhalten.
Liebe Lola, es hat bei mir sofort Erinnerungen geweckt. Meine Kinder haben im Kindergarten ihre Geschenke zu Weihnachten und zum Geburtstag immer in Seidenpapier geschenkt bekommen. Daran musste ich sofort denken und wie Du bestimmt erraten kannst, hat mich das sehr gefreut. Als ich dann mein Geschenk geöffnet hatte, war ich echt perplex: Du weißt wirklich, was es zu einem schönen gemütlichen Leseabend braucht.
Heute abend bin ich leider nicht zu Hause, aber morgen abend geht es los. Natürlich mit einer leckeren Tasse Tee.
Vielen lieben Dank.
Und ich freue mich auch schon auf lebhafte Austauschrunden.
Ela
Liebe Ela,
Deine Nachricht hat mir gerade den ausklingenden Tag versüßt. Ich freue mich riesig, dass das Buch endlich auch bei Dir angekommen ist! Dass Dich das ersehnte Päckchen so überrascht hat (und dass das Seidenpapier bei Dir warme Erinnerungen wachgerufen hat), macht mich gerade sehr glücklich. Ich sehe Dich schon mit Deiner Tasse Tee in die Geschichte eintauchen und wünsche Dir einen ganz besonderen Leseabend morgen. Ich bleibe gespannt auf Deine Eindrücke...
Von Herzen,
Lola
Es tut mir natürlich leid, wenn Du das Gefühl hast, nur langsam voranzukommen oder das Hin und Her im Beziehungsdreieck nicht so fesselnd wirkt, wie ich es intendiert habe. Für mich liegt genau dort der Kern der Spannung: im Aushandeln, im Zögern, im Sich-Annähern und Sich-Entziehen – all das, was Beziehungen oft so intensiv, aber auch so kompliziert macht.
Mich interessiert sehr, wie andere Leserinnen das erleben. Kommt ihr gut durch die Dynamik der drei Figuren hindurch, oder braucht es für Euch mehr WG-Alltag, mehr Ruhepunkte, vielleicht mehr Klarheit, mehr Tempo? Ich freue mich über jeden Einblick, denn solche Rückmeldungen helfen mir, die Wirkung der Geschichte besser zu verstehen.
Hallo monti,
da bin ich auch gerade so ungefähr - aber wohl eher, weil ich oft zwei Bücher parallel lese: Krimi und Liebesroman.
Aber mir geht es nicht so, dass es mir zu langweilig ist. Gerade jetzt, wo Nik endlich in Aktion tritt, bin ich echt gespannt wie es weiter geht mit den dreien. Davor war die Sache mit Max vielleicht etwas zu sehr breit getreten. Man wusste irgendwann, dass er ein Draufgänger ist und Eli sich zu ihm hingezogen fühlte.
Was ich echt klasse finde, sind die Tagebucheinträge. Da bekommt man einfach mehr von Elis Innenleben mit und wo sie sich gerade befindet. Das gefällt mir sehr gut.
Danke Dir, Ela, für Deine Rückmeldung. Dass Du parallel zwei so unterschiedliche Genres liest, stelle ich mir als schönen Ausgleich vor.
Es beruhigt mich zu hören, dass Dir beim Lesen nicht langweilig wurde. Gerade Nik hat ja lange auf seinen Moment gewartet. Ich hatte selbst Spaß daran, ihn endlich stärker in Aktion treten zu lassen. Und es macht mich richtig glücklich, dass Dir die Tagebucheinträge gefallen. Die waren mir besonders wichtig, weil sie Elis inneren Kompass zeigen. Schön, dass das bei Dir angekommen ist.
So langsam geht es dem Ende entgegen. Eli hat Max und Nik sozusagen Beide endlich verstanden. Ich könnte mir vorstellen, dass die Geschichte sogar in einem zweiten Band weitergehen kann. Eli könnte sich nachträglich noch ein wenig als flatterhaft herausstellen und Nik noch einmal nach Irland gehen. wie bei 'Gone with the Wind' und der ominösen Fortsetzung.
Eine gar nicht so schlechte Idee, monti! Eli und Co. als Erwachsene. 25 Jahre später im Jahr 2026 ... Ich denke mal darüber nach
Ich war sehr überrascht, dass Eli so schwuppdiwupp als Ehrenamtliche in dem Frauenzentrum anfangen darf. Ich kenne es von der Telefonseelsorge, dass man 1 1/2 Jahre eine Ausbildung durchlaufen muss. Und da gibt es ja immer wieder "harmlose" Fälle. Die Frauen, die sich an das Zentrum wenden, haben bestimmt sehr oft Heftiges erlebt. Außerdem muss man bei der Telefonseelsorge ein gewisses Alter haben. Eli ist in meinen Augen sehr jung und unerfahren für eine solche Aufgabe. Auch wenn sie Psychologiestudentin ist, hat sie einfach in dem Punkt noch keine Erfahrung gesammelt.
Das ist mir gar nicht bewusst gewesen. Ein interessanter Aspekt.
Danke Dir für Deine Gedanken dazu. Ich verstehe gut, woher Dein Eindruck kommt und schätze Deine Sorge sehr. In der Tat haben die Einrichtungen wie die Telefonseelsorge sehr lange Ausbildungswege und die Arbeit mit belasteten Menschen braucht Vorbereitung.
Im Buch ist Elis Rolle im Beratungszentrum anders angelegt und hat mit ihrem Psychologie-Studium nichts zu tun. Sie übernimmt keine therapeutischen Aufgaben und führt auch keine Krisengespräche. Sie teilt sich mit anderen Ehrenamtlichen Telefondienst, ist erster Kontakt, wenn der Telefon klingelt, und gibt Auskunft. Dafür gibt es klare Abläufe und Grenzen, an die sie sich hält.
Korrektur: das Telefon.
@monti: ja der Punkt ist sehr interessant und wichtig! Telefonseelsorge erfordert tatsächlich eine umfangreiche Vorbereitung, diese kann, wie Ela bereits erwähnt hat, bis zu einem Jahr dauern. Diese unterliegt festen Standards und ist stark beratungsorientiert.
Der Telefondienst des Krisenzentrums, in dem die Protagonistin Eli tätig ist, ist hingegen primär informationsorientiert. Im Erstkontakt geht es um die Auskunft, ob zB ein Platz frei ist, man gibt Hinweise zu Anlaufstellen oder leitet gleich weiter. Hier sind die Schulungen oder der Vorbereitungskurs, den Eli in ihrem Tagebucheintrag v. 31. März 2002 erwähnt, kürzer und stärker praxisbezogen. Im Haus, das ich beim Schreiben im Kopf hatte, durchlaufen die Ehrenamtlichen einen Kompaktkurs, in dem die Themen wie Gesprächsführung, Gewaltstrukturen oder auch rechtlichen Grundlagen behandelt werden. Die ersten Telefondienste werden von erfahrenen Mitarbeiterinnen (im Buch: eine Sozialarbeiterin) begleitet. Die Anforderungen an die Schulungen (ob ein Einführungswochenende + fortlaufend oder kurze Module in wenigen Wochen) oder das Alter der Ehrenamtlichen sind mEn haus- bzw. trägerabhängig. Allen ist sicherlich aber eins gemein: Vertraulichkeit hat die oberste Priorität.
