
TINTE und SCHWERT
Verwandlung (Band 1)
Der Priesteranwärter Jacob Wolffen erlebt im Herbst 1618 die Ermordung seiner Familie durch Söldner des Dreißigjährigen Krieges. Statt ins Priesterseminar zu gehen, wird er in Mansfelds Armee verschleppt. Getrieben von einem unerschütterlichen Rachegelübde, muss Jacob seine friedfertige Seele abstreifen und sich in einen gerissenen Kämpfer verwandeln, um den sadistischen Leutnant Heinrich von Hohenfels zu töten.
In Pilsen trifft er auf die Heilerin Anna Dillenberger, die ihm zeigt, dass man Intrigen und Verrat nutzen muss, um eine ganze Armee zu Fall zu bringen. Doch der Weg zur Gerechtigkeit führt durch Todsünden. Jacob steht vor dem schrecklichsten Dilemma seines Lebens.
Ein fesselndes Rachedrama über die moralischen Kosten des Krieges. (Band 1 der Reihe »Tinte und Schwert«)
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| Veröffentlichung: | 10.02.2026 |
| Höhe/Breite/Gewicht | H 21 cm / B 13,5 cm / 480 g |
| Seiten | 480 |
| Art des Mediums | Buch |
| Preis DE | EUR 20.00 |
| Auflage | 1. Auflage |
| Reihe | TINTE und SCHWERT 1 |
| ISBN-13 | 978-3-910-61925-8 |
Über die Autorin
Matthias Söder, geboren 1962 in Schweinfurt, schreibt seit vielen Jahren mit Leidenschaft spannende Thriller. Besonders fasziniert ihn die frühe Neuzeit – eine Epoche, die an sich bereits ein Thriller war. Schon in seiner „Herzschlag“-Serie griff er Motive dieser Zeit auf. Mit der historischen Trilogie Tinte und Schwert widmet er sich nun ganz dem frühen siebzehnten Jahrhundert.Als Mitglied einer historischen Reenactment-Gruppe hat er direkten Zugang zu authentischem Wissen über Alltagsleben, Waffen, Lagerwesen und Kampftechniken des Dreißigjährigen Krieges. Ergänzt durch die enge Zusammenarbeit mit Medizinern, Historikern und weiteren Fachleuten fließen diese Erfahrungen unmittelbar in seine Romane ein.
Mit Liebe zum Detail und feinem Gespür für Spannung wie auch für menschliche Abgründe erzählt Matthias Söder Geschichten, die historische Realität und fesselnde Fiktion miteinander verbinden.
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3 Kommentare zu diesem Buch
Ein ausgezeichneter, historischer Roman
Das Cover finde ich sehr interessant gestaltet. Die rote Farbe wirkt durch den neutralen Hintergrund besonders gut. Die Zeichnungen sind sehr detailliert, die Gestaltung des Cover finde ich harmonisch.Der Roman beginnt im Jahr 1618, der 30-jährigen Krieg beginnt, die vielen historischen Fakten haben mir sehr gut gefallend, die Informationen wurden verständlich vermittelt und haben gut zu der Geschichte gepasst.
Es geht um den jungen leibeigenen Bauernsohn Jacob Wolffen aus Bachthal. Er ist fromm und möchte gerne ins Priesterseminar aufgenommen werden.
Auch eine wichtige Persönlichkeit in der Handlung ist der Grafensohn Heinrich von Hohenfels, durch ihn lernt Jacob die Seiten des Krieges kennen.
Eine weitere Hauptperson ist die Heilerin und Hebamme Anna Dillenberger aus Pilsen. Gemeinsam mit ihrer Mutter versucht sie Menschen zu helfen, jedoch wird ihre Mutter der Hexerei beschuldigt. Sie müssen sich verstecken. Anna hat mir als Figur sehr gut gefallen, ich mochte ihre Art und ihren Charakter.
Die Handlungsstränge wurden gut miteinander verwoben. Die Geschichte war spannend und ich fand die einzelnen Szenen gut beschrieben. Der Schreibstil war packend, der erste Band der Trilogie konnte mich definitiv überzeugen und ich freue mich auf die Fortsetzung.
Ein historischer Roman, wie er sein muss!
Jacob war mir von Beginn an sehr sympathisch. Ein aufgeweckter Junge, ohne böse Gedanken hat es nicht leicht in Familie und Freundeskreis mit seiner Bildung. Er hinterfragt viel, wird viel geqält und bleibt dabei aber ruhig und lässt es über sich ergehen. Wogegen Graf Heinrich von Hohenfels und sein Berater Moritz mit schlechten Gedanken und Taten aus der Not heraus agieren und sich dabei nicht nur einen Feind machen. Es wird wenig um die familären Zusammenhänge gesprochen, aber die Beschreibung von Land und handelnden Leute ist völlig ausreichend um sich schnell ins Buch zu finden. Die Zeit war hart und grausam und genauso erlesen wir auch die Seiten. Schonungslos wird uns hier alles bis ins Detail berichtet, aber nie langweilig. Gerade der Prolog und auch die Hexenverbrennung am Anfang zeigen uns schnell welch brutalen und detaillierten Schreibstil der Autor hat. Das mochte ich sehr. Man hat mich nicht nur von der ersten Seite ins Buch gezogen, sondern ich hatte stellenweise wirklich das Gefühl, dass ich dabei war. Durch die vielen Sinne, die hier bedacht werden bekommt man schnell ein komplett rundes Bild und das war klasse gemacht. Auch war die Entwicklung, die die Protagonisten durchleben, absolut authentisch und nachvollziehbar. Die Kapitel sind immer recht lang, weil sie jeweils entweder Heinrich oder Jacob begleiten, aber stört überhaupt nicht und man möchte gar nicht aufhören zu lesen. Später stößt noch Annas Perspektive dazu und wir erleben die Angst einer jungen Frau mitten in den Hexenprozessen.Das Zusammenspiel aus der altertümlichen Sprache, der kargen, rauen Zeit und den blutig, brutalen Ereignissen haben wir hier einen grandiosen Pageturner, den ich jeden nur ans Herz lege, der sich mit historischen Romanen anfreunden kann. Große Empfehlung von meinem ersten Highlight des Jahres und ich freue mich ungemein auf jeden weiteren Band der Reihe und behalte den Autor gut im Blick!
Atmosphärisch dichter und packender Roman aus der Zeit des 30-jährigen Krieges
Mit diesem historischen Roman legt der Autor Matthias Soeder den ersten Band seiner Reihe „Tinte und Schwert“ vor, die im 30-jährigen Krieg angesiedelt ist und besonders durch seine atmosphärische Tiefe besticht.Im Mittelpunkt steht der junge Priesteranwärter Jacob Wolffen, dessen Leben vom einen auf den anderen Moment in Trümmern liegt, als Söldner seine Familie töten und ihn verschleppen. So landet er in Böhmen und findet sich plötzlich in der Armee von General Mansfeld wieder, der den Sturm auf die Stadt Pilsen plant. Als Jacob während eines Gefechts den Tod sucht und auf scheinbar wundersame Weise überlebt, sieht er darin ein göttliches Zeichen. Und so macht er sich daran, sich an den Mördern seiner Familie, dem sadistischen Leutnant Heinrich von Hohenfels und seinen Männern, zu rächen. Hilfe findet er dabei bei der Heilerin Anna Dillenberger, die in ständiger Angst lebt, als Hexe beschuldigt und hingerichtet zu werden.
Mit einem packenden Schreibstil, einigen überraschenden Wendungen und einem hohen Erzähltempo, dass einem beim Lesen kaum Zeit zum Luftholen lässt, treibt der Autor seine gut aufgebaute Geschichte voran und bringt sie zumindest zu einem vorläufigen Ende, bei dem aber noch die eine oder andere Frage offenbleibt. Dabei hält sich der Autor eng an die historischen Fakten, versteht es aber auch meisterhaft, die durchaus vorhandenen Lücken dazwischen mit viel Phantasie zu füllen, ohne das Gesamtbild zu verfälschen. Getragen wird das Ganze von gut gezeichneten und vielschichtig angelegten Protagonisten in Haupt- und vermeintlichen Nebenrollen mit einer gut aufeinander abgestimmten Mischung aus historischen und fiktiven Figuren. Der Plot enthält neben reichlich Spannung und Dramatik auch eine ordentliche Anzahl an expliziten Gewaltszenen, die wenig bis nichts auslassen und somit sicherlich nicht jedermanns Sache sind. Hier gehören sie aber absolut zur Geschichte dazu und kommen auch keineswegs zu überzogen rüber.
Wer ein Faible für spannende und atmosphärisch dicht historische Romane hat und sich von den Gewaltbeschreibungen nicht abschrecken lässt, wird hier bestens bedient und unterhalten. Die Messlatte für den nächsten Band liegt gleich ziemlich hoch.
.... weitere Publikationen von Feuertanz-Verlag
Im Namen des Vertauens ................ (Ein Wirtschaftskrimi, der aufzeigt, dass Sicherheit eine Illusion ist)
Bewerbungsfrist bis zum: 04.04.2026



















