Chronologie aller Bände (1 - 2)
Die Reihenfolge beginnt mit dem Buch "Gedankenspiele über die Neugier". Wer alle Bücher der Reihe nach lesen möchte, sollte mit diesem Band von Ilija Trojanow beginnen. Der zweite Teil der Reihe "Gedankenspiele über die Neugier" ist am 02.10.2020 erschienen. Die Reihe umfasst derzeit 2 Bände. Der neueste Band trägt den Titel "Gedankenspiele über den Kompromiss".
- Anzahl der Bewertungen für die gesamte Reihe: 10
- Ø Bewertung der Reihe: 4.6
Diese Reihenfolge enthält 2 unterschiedliche Autoren.
- Band: 2
- Autor: Trojanow, Ilija
- Anzahl Bewertungen: 5
- Ø Bewertung: 4.6
- Medium: Buch
- Veröffentlicht: 02.10.2020
- Genre: Sonstiges
Gedankenspiele über die Neugier
In der Tradition der alten Rhetoriker erschafft Trojanow die Figuren Herr und Frau Gier, anhand derer er fallbeispielartig die Neugier der Leser*innen herauskitzelt. Zudem lässt er uns an seinem großen Wissensschatz teilhaben, zieht Wörterbücher aus dem 18. Jahrhundert heran, um anhand etymologischer Herleitungen aufschlussreiche Erkenntnisse abzuleiten.
Trojanows große Kunst dabei ist, Wissen unterhaltend zu vermitteln und die Leserschaft gierig auf die Neugier werden zu lassen.
"Wenn ich Interesse habe an dem, was existiert, habe ich Interesse an dem, was sein könnte. Vorwitzig kann ich mir mehr Schönheit und Gerechtigkeit, mehr Erhaltung und Freiheit herbeisehnen. Mir die bessere Welt in allen geläufigen sowie selbst gemischten Farben ausmalen. Neugier ist das Salz des Tagtraums, ein Vektor, der in die Zukunft weist, in Richtung Utopie …"
- Band: 3
- Autor: Eva Menasse
- Anzahl Bewertungen: 0
- Ø Bewertung:
- Medium: E-Book
- Veröffentlicht: 20.01.2021
- Genre: Sonstiges
Gedankenspiele über den Kompromiss
»Kompromisse werden langsam und unter Schmerzen geboren. Sie erwachsen aus einer Zusammenarbeit, gegen die sich erst einmal jeder sträubt« – so einfach ist es, einen komplizierten Prozess zu beschreiben.
Mit einer behänden Leichtigkeit schafft es die begnadete Essayistin Eva Menasse, zeitdiagnostisch Kernprobleme unserer Gegenwart in den Blick zu nehmen. Gesellschaftspolitisch bedeutsam sind ihre Gedankenspiele in einer Zeit von Fremdenfeindlichkeit, Rassismus, dem Erstarken autoritärer Politiker, Fake News, Aluhutträgern – denn wie all jenen begegnen? Ansichten als Hirngespinste abtun? Den Dialog verweigern? Oder auf sie zugehen und diskutieren, in der Hoffnung Denkräume zu öffnen? Menasse schreibt über Dinge, die uns alle angehen und über die wir weiterdenken sollten, um etwas gegen eine Verrohung der Gesellschaft zu tun.
"Die vielgerühmte Freiheit, dass sich jeder zu allem äußern kann, schafft die gefährliche Illusion, dass das Aushalten anderer Meinungen nicht mehr nötig ist. Es war schon immer schwer, Kindern zu erklären, dass es keine garantierte Gerechtigkeit gibt, sondern dass man nur beständig an ihr arbeiten kann. Heute ist es schwer, Erwachsenen zu erklären, was ein Kompromiss ist und wozu man ihn braucht. Andere Meinungen dienen nicht mehr dazu, unsere eigenen zu überprüfen – sondern den Gegner zu markieren."

